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TU Berlin

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Publikationen

Dienstebasierte Integration objektspezifischer Lageerkennungsalgorithmen am Beispiel eines roboterbasierten Greifszenarios
Zitatschlüssel rudorfer-2018-abs
Autor Martin Rudorfer and Moritz Chemnitz
Buchtitel Fortschritt-Berichte VDI: Industrie 4.0 - Wertschöpfungspotenziale in der dienstebasierten Produktion
Seiten 35-44
Jahr 2018
Adresse Düsseldorf
Jahrgang Reihe 2
Nummer 698
Organisation VDI Verlag
Zusammenfassung Der Weg der Informationstechnologie führte in den vergangenen Jahren weg von komplexen, monolithischen Anwendungen hin zur Nutzung verschiedener dienstebasierter Konzepte, wie zum Beispiel Service-Oriented Architecture (SOA) oder Microservices. Alle dienstebasierten Architekturen stellen die Nutzung von Funktionalitäten als Dienst in den Mittelpunkt, und sind damit grundsätzlich verteilte Systeme. Entscheidende Vorteile gegenüber monolithischen Anwendungen sind eine bessere Skalierbarkeit, Entkopplung der Komponenten, und eine Vereinfachung von Entwicklung, Test und Bereitstellung der Software. Um ebenfalls von diesen Vorteilen profitieren zu können, zeigt sich ein ähnlicher Wandel auch in der Produktionstechnik. Cloud-Technologien, das Internet der Dinge und die App-Orientierung finden zunehmend ihren Weg in die Produktionswelt und fördern die Vernetzung und die Auflösung der Automatisierungspyramide. Speziell bei Bildverarbeitungsaufgaben hat die dienstebasierte Bereitstellung viele Vorteile. Durch mehr Rechenkapazität in der Cloud können leistungsfähigere Algorithmen eingesetzt werden, zum Beispiel zur Verarbeitung von 3D-Daten. Es könnten auch komplexe Funktionen wie die optische Qualitätskontrolle potentiell von der Fähigkeit des maschinellen Lernens profitieren. Eine Bereitstellung des gelernten Wissens an einem anderen Standort wäre ohne weiteres möglich. In dieser Arbeit stellen wir die dienstebasierte Integration einer beispielhaften Objekterkennung in eine prototypische, industrielle Anwendung - eine robotergestützte Handhabungsaufgabe - vor. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die Komposition der Dienste, die wir auf Basis eines Diensteverzeichnisses sowie einer dezentralen Ablaufsteuerung realisieren. Vor- und Nachteile werden diskutiert und mögliche zukünftige Arbeiten aufgezeigt.
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